• von Anke

Unser Ziel im Frühling 2019 - Paris !

Samstag 13. April 2019


Für unseren heutigen Reisetag war eine Picknick Tasche gepackt. In den umwelt-freundlichen Tüten aus Butterbrotpapier fanden wir alles, was eine Reise an Proviant benötigt. Käsesticks, Radieschen, Gurke, gekochte Eier, und auch noch leckere Franzbrötchen und Äpfel. Oh was war das für eine Freude für uns. Weißt Du auch wie wunderbar es ist, wenn die Eltern oder Kinder ein Reisepicknick vorbereiten?


Schon gegen 7 Uhr waren wir ausgeschlafen, haben mit einem Müsli gefrühstückt, das Auto beladen und machten uns dann gegen 9.30 Uhr auf den Weg nach Paris.

Wie wunderschön es ist, gemeinsam und zu zweit noch einen Urlaub an die Sachsenreise anzuhängen. Wir hören Musik von ABBA und denken mit Freude an unseren Urlaub in Stockholm 2017.


Und wir freuen uns darauf, in Paris zu schlendern, ohne Stadtführung und ohne eine Gruppe, einfach in unserem Tempo zu gehen und den Frühling an der Seine genießen.


Auf der Strecke bis Bremen haben wir immer wieder Schnee und Regenschauer und dicke Wolken am Himmel. An der holländischen Grenze machen wieder gegen 12.30 unseren ersten Stopp. Vorher haben wir uns im Auto schon über ein leckeres Franzbrötchen hergemacht. Wer's nicht kennt - hier ist das Rezept zum nachbacken.

Ich denke mit so viel Liebe und Dankbarkeit an die tolle Vorbereitung von meiner Mutti!


Franzbrötchen

In Holland lockert es auf, nur noch ganz wenige Schauer gehen über das Land. Auf den Weiden grasen braun-bunte Kühe, Schafherden stehen im grünen Gras auf den Feldern neben der Autobahn. Erst im letzten Jahr haben wir in diesem Grünen und freundlichen Land Urlaub gemacht und Amsterdam und den Keukenhof besucht. Schau Dir doch auch mal in die Holland-Reise Berichterstattung an, die in Kürze verlinkt wird.

Und im nächsten Jahr wollen wir im Frühling eine Gruppenreise nach Holland machen.


Kurz vor der Grenze nach Belgien tanken wir wieder voll, um dann an Antwerpen vorbei in Richtung französische Grenze zu fahren. Während ich in Ruhe schreiben kann, genießt Wolfgang das Autofahren. Ohne anzuhalten fahren wir durch Belgien hindurch.


Als wir an Antwerpen vorbeifahren, erinnern wir uns an den Urlaub in Belgien vor einigen Jahren, als wir das Wohn- und Atelierhaus von Rubens besichtigt haben. Zu der Zeit habe ich leider noch keine täglichen Reiseberichte geschrieben, aber einen kurzen Reisebericht und Fotos werde ich später auch hier verlinken.


Der Himmel lockert mehr und mehr auf und die Sonne wärmt durch die Fensterscheibe. Wir haben uns eine CD mit Musik aus den USA eingelegt. Die haben wir auf unserer Hochzeitsreise 2012 gekauft und gehört. Du kannst Dir bestimmt vorstellen, dass wir in fröhlichen Erinnerungen schwelgen.


Von Paris sind wir nur noch 230 km entfernt und sind kurz vor halb Fünf schon in Frankreich. Und das Wetter wird zusehends sonniger. Vor den Toren Paris fahren wir am großen Flughafen Charles de Gaulle vorbei. Eine Maschine nach der nächsten befindet sich im Landeanflug. Auch ein großer Airbus A380, der förmlich in der Luft zu stehen scheint. Die Sonne strahlt bei 12 Grad!


Wir fahren den großen Pariser Ring und der Verkehr ist genauso, wie er immer in Paris. Viele Auto, die ohne Blinker die Fahrspur wechseln, Motorräder die Links und rechts überholen und vor allem zäh fließender Verkehr, doch schon nach kurzer Zeit haben wir unser Hotel - das TIMHOTEL Berthier Paris im 17. Arrondissement - erreicht und stellen unser Auto in die Tiefgarage.


Mein Reisetipp: Das Hotel TIMHOTEL Berthier Paris liegt sehr verkehrsgünstig für die Anreise mit dem Auto nach Paris, nur etwa 200 Meter vom Pariser Ring entfernt. Es verfügt über eine Tiefgarage und eine direkte Anbindung zur Metro.

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Wir machen einen Spaziergang auf der Av. de Clichy und kaufen - wie sollte es anders sein - ein Baguette, ein bisschen Butter und essen im Zimmer ein kleines Picknick.


Dann fallen wir ins Bett und freuen uns auf morgen!


Sonntag 14. April 2019

Bon jour Paris!


Wir haben unser Hotelzimmer ohne Frühstück gebucht. Das hatten wir jetzt schließlich die ganze letzte Woche ganz umfangreich. (Schau mal zum Reisebericht Dresden im Frühling 2019)


Nun sitzen wir mit einem Nescafé, einem Franzbrötchen und Baguette Brot mit Butter im Bett. Durch das Fenster scheint uns die Sonne im Angesicht. Wir schauen französisches Fernsehen, und blicken dazu in den blauen Himmel. Die Nacht war kalt bei etwa 2 Grad doch in den gemütlichen Betten haben wir gut geschlafen. Das Zimmer ist ganz modern, erst im Herbst letztes Jahr renoviert und wir schauen aus dem Fenster auf eine belebte Straßenkreuzung.

Gegen halb zehn machen wir uns auf den Weg um den Puces de Saint Ouen, den größten Flohmarkt in Paris und wahrscheinlich auch in Europa zu besuchen.




Eigentlich fährt eine Straßenbahn direkt vom Hotel zum Flohmarkt, was auf Französisch marche au Puces heißt. Doch die Straßenbahn fährt an diesem Wochenende nicht. Ob das mit dem Marathon zu tun hat, der heute in Paris stattfindet, wissen wir nicht.

Also steigen wir auch direkt vor dem Hotel in die Metro, die U-Bahn ein. Wir müssen nur zweimal umsteigen, dann sind wir da. Zwischendurch fragen uns zwei junge Frauen nach dem Weg zum Flohmarkt. Sie wollen sich uns anschließen, da sie nicht sicher sind, ob sie den Weg finden. Wir erfahren, dass es zwei Stewardessen aus Usbekistan sind, die in Paris 4 Tage Aufenthalt haben. Natürlich nehmen wir sie mit.


Zu Beginn des Flohmarkt Reihen sich unzählige Marktstände mit nachgemachter Marken-Kleidung aneinander, Schuhe, T-Shirt, Sportartikel, Taschen, und Souvenirs, auch Mützen und Hüte sind dabei. Ich kaufe mir eine dunkelgrüne Baskenmütze und setze sie zu meinem grünen Schal und der hellen Winterjacke gleich auf.


Dann schlendern wir weiter und kommen in eine Halle mit unzähligen Geschäften, die alles verkaufen, was einer weiß und keiner weiß. Kunst, Möbel, Kitsch, Plunder aber auch hochwertigste Silberwaren, Kronleuchter, Glas oder Porzellan. Wir kaufen ein kleines Teil aus Porzellan und später noch zwei kleine Aufsteller aus Messing. An das kleine Samtkissen, was darin ist, kann man eine Brosche anstecken oder dieses kleine Emblem gegen ein Foto austauschen.




Nach ein paar Stunden machen wir eine Pause und trinken Kaffee und heiße Schokolade. Wir sitzen im typischen Straßencafé und die Sonne wärmt uns ein wenig auf. Genauso haben wir es uns vorgestellt und freuen uns sehr. Dann starten wir zum zweiten Teil und nach einer Mittagspause mit Lasagne und Spaghetti folgt der dritte Teil auf dem Flohmarkt, bis wir erschöpft wieder zur Metro gehen und zum Hotel fahren.


Die Metro ist sehr voll, ganz viele Menschen unterschiedlichster Hautfarben sind unterwegs. Auch auf den Straßen ist es voll. Lieferanten mit Motorroller holen vorbestelltes Essen ab, Mütter schieben ihr Kinderwagen, viele Menschen fahren mit Elektroleihrollern, über die in Deutschland gerade nachgedacht wird. Das ist hier schon ganz selbstverständlich.

Der Tag war lang und voller Eindrücke. Und morgen wollen wir in den Louvre. Also bleiben wir im Zimmer. Und freuen uns auf die Nacht und auf morgen!


Montag 15. April 2019


Frühstück im Bett - mit Nescafé und Baguette. Schon kurz vor 9 haben wir das Hotel verlassen und sind mit der Metro zum Louvre gefahren. Es ist so weit, heute sehe ich die Mona Lisa, oder wie sie in Frankreich genannt wird, La Jaconde.

Wir haben eine geführte Tour über GetyourGuide gebucht und treffen unseren Guide am Triumphbogen an den Tuilerien, den Gärten, die eine Sicht Achse bis zum Arc de Triumph bilden. Es fällt auf - einer der Grundsätze von Paris sind die Sichtachsen und die Architektur, die durch den Baumeister Haussmann zu dem Paris von heute geführt hat. Hinter dem Triumphbogen ist in der Ferne La Defense zu sehen, die Wall Street von Paris mit modernen Hochhäuser.

Zusammen mit unserem Guide gehen wir an langen Schlangen von Menschen vorbei, die ebenfalls den Louvre besuchen wollen. Er wird uns in etwa 1,5 Stunden zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten im Louvre führen. Die Venus von Milo, den Friedensengel und zur Mona Lisa.


Dabei versorgt er uns auf Englisch mit vielen Informationen. Wir verstehen nicht alles, aber wir verstehen das Wichtigste. Menschenmassen schieben sich durch die wunderbaren Hallen. Eine der Hallen ist 400 Meter lang und beherbergt wunderbare Gemälde italienischer Meister. Auch die Sphinx, die 2500 vor Christi entstand haben wir gesehen.

Das Museum ist so riesig, wir sind froh, dass uns jemand mit Erfahrung durchliest. Sonst wären wir bestimmt noch viel länger unterwegs gewesen und hätten nicht die wichtigsten Exponate gesehen.


Im großen Saal der Mona Lisa hängt wirklich zurzeit nur dieses einzige Bild. Man kann es sich kaum vorstellen, welcher Andrang dort herrscht. Aber wir schaffen es bis nach vorne durchzukommen und stehen nur wenige Meter von diesem Kunstwerk entfernt, das hinter dickem Panzerglas hängt. Zeit für ein paar Fotos und dann werden wir durch die Absperrungen gelassen, um für die nachfolgenden Menschen Platz zu machen.

Wir kaufen uns im Museums Shop einen Bildband als Zusammenfassung mit den berühmtesten Kunstwerken, und eine Mona Lisa für zuhause.


Dann verlassen wir das Museum, gehen an die Busstation und steigen in den Hopp-on hopp-off Bus und machen eine Stadtrundfahrt. Wir sitzen im Sonnenschein oben im Freien und schauen uns die schöne Stadt an. Auch an der Kirche Notre Dame de Paris kommen wir vorbei, wollen aber heute nicht aussteigen, da wir einfach noch ein wenig sitzen möchten. Weiter geht es an der Seine entlang, dort wo die Buchhändler ihre Geschäfte und Verkaufsstände haben, zum Eiffelturm, über die Champs Elysee, am großen Kreisel beim Arc de Triumph vorbei bis in die Einkaufsstraße Boulevard Haussmann, in der die Galerie la Fayettes und Printemps sind. Dort wechseln wir den Bus und fahren weiter zum Montmartre und am Moulin Rouge vorbei.


Hier steigen wir wieder aus und gehen in Richtung des Berges, auf dem die Kirche Sacre Coeur thront und über Paris schaut. Auf dem Weg dorthin essen wir einen Crêpes mit Zucker. Den Aufstieg sparen wir uns und nehmen die kleine Bahn, die auf die Kuppe fährt. Hierzu ist ein Metro Ticket erforderlich.

Es ist ein wunderbarer Blick über Paris. Anschließend schlendern wir an den Malern vorbei zum Place du Tetre. Dort sitzen sie, die Künstler, wie einst Picasso, wollen Portraits von den Touristen machen und bieten ihre Bilder zum Kauf an. Wir finden eines, das und gefällt, schlendern aber erst mal weiter bis zum Restaurant Le Consulat. Dies ist eines der ältesten und auf vielen Bildern zu sehen, die es von Mont Martre gibt. Wir essen einen Croque und Pommes und trinken im lauen Lüftchen einen Wein. Wie wunderschön das Leben ist.



Dann gehen wir zurück zum Place de Tetre und freuen uns, dass der Maler noch da ist. Wir kaufen uns ein Bild, und auf diesem ist genau der Blick abgebildet, den Wolfgang hatte, als wir im Consulat saßen. Wir freuen uns.


Auf dem Rückweg besuchen wir noch die Kirche Sacre Coeur, halten einem Moment inne und sind begeistert von der wunderschönen Deckenmalerei in der Kirche. Es beginnt ein Gottesdienst, doch bald gehen wir wieder hinaus und machen uns auf den Weg zur Bahn.

Um uns herum duftet es nicht nur nach Baguettes mit Käse, sondern auch nach Crêpes, den hauchdünnen Pfannkuchen, die es an vielen Straßenecken gibt.


Noch ein paar Stationen mit der Metro, die überfüllt sind mit Menschen, die von hier nach da fahren, und wir steigen am Place de Clichy aus.


Die Akkus unserer Handy sind leider schon seit ein paar Stunden aus. Also hänge ich diese erst einmal an die Ladegeräte an. Und dann sehe ich mit Schrecken mehrere verpasste Anrufe von Mutti und Vati und von unseren Töchtern. Ich rufe gleich zurück und erfahre aus Deutschland von dem schrecklichen Feuer in der Kathedrale Notre Dame.


Wir sehen auf allen Kanälen im Fernsehen diese unglaublichen Bilder des Feuers. Es ist so traurig zu sehen, dass der Turm eingestürzt ist. Nur gut, dass es offenbar kein Anschlag war.



Im Bus auf der Rundfahrt haben wir erfahren, dass Notre Dame als Mittelpunkt Frankreichs gilt. Alle Entfernungsangaben beziehen sich auf diesen Ort. Dort auf der Île de la Cité, wo Notre Dame steht, entstand Paris. Kein Wunder also, dass die Franzosen Notre Dame als das Herz Frankreichs bezeichnen.

So traurig, dass all die Schätze möglicherweise den Flammen zum Opfer gefallen sind.

Mit den schrecklichen Bildern aus dem Fernsehen endet unser wunderschöner Tag in Paris.





Dienstag, der 16. April 2019


Bis heute haben wir unser Hotelzimmer in Paris gebucht. Und wir beschließen auch, uns tatsächlich heute auf den Weg nach Hause zu machen.


Vorher schlafen wir aus, ich werde vor Wolfgang wach und lese schon die Neuigkeiten von Notre Dame im Internet. Lese, dass ein Großteil der Kirchenschätze zum Teil vorher wegen der Restaurierungen schon abgebaut wurde bzw. nach einem Evakuierungsplan der Kathedrale gerettet werden konnte. Der erste Milliardär hat schon 100 Millionen Euro Spendengelder zugesagt, damit das Pariser Wahrzeichen wiederaufgebaut werden kann.

Wir trinken unseren Kaffee im Bett und essen ein wenig Baguette, dann duschen wir und ich packe unsere Koffer und Schätze zusammen. Bevor wir Paris verlassen, gehen wir noch einmal den Av. de Clichy hinauf, bis wir bei der Boulangerie, ankommen.



Dort kaufen wir nicht nur eine Tüte voller köstlicher Backwaren, wie Minischnecken oder Croissants, und zartweiche Mini Berliner sondern auch ein Baguette mit Sesam und zwei buttrige Croissants sowie Kaffee. Dann frühstücken wir und sitzen dazu, wie es in Paris üblich ist, unter einer Markise auf leichten Flechtstühlen auf dem Gehsteig. Wir trinken unseren Kaffee und saugen noch einmal die Stimmung auf.


Auf der belebten Straße versuchen die Autos sich ihren Weg stadteinwärts zu bahnen, Fußgänger laufen vorbei und sind auf dem Weg zur Arbeit. Der Fensterputzer, der eben noch die Fenster der verglasten Terrasse des Bäckers geputzt hat, trinkt seinen Espresso. Ein Postbote kommt zu Fuß mit einem Wagen die Straße hinunter und gibt die Briefe für die Bäckerei ab. Aus der geöffneten Tür duftet es verführerisch nach frischem Gebäck, nach Kaffee und nach frischem Brot. Ein paar französische Gesprächsfetzen von einer gepflegten älteren Dame, die ihr Baguette bestellt, sind auch noch vor der Tür zu hören.

Wir holen dann unser Auto aus der Tiefgarage, wo es die ganze Zeit überstand, fahren zum Tanken und dann direkt auf die Umgehungsstraße. Unser Glück ist, dass wir aus Paris herausfahren wollen, unsere Fahrbahn ist frei, aber auf der Gegenseite steht der Verkehr bis auf die Motorradfahrer, die sich zwischen den Autos durchschlängeln. Die Sonne kommt langsam durch und Wolfgang fährt uns wie immer sicher und ruhig durch den Verkehr.


Nach ein paar Stunden entscheiden wir uns, in Holland einen stopp einzulegen. Wir fahren nach Kinderdijk, wo über 20 Windmühlen UNESCO Welterbe sind und in einem großen Areal zusammenstehen.



Gegen 15.30 Uhr kommen wir dort an. Direkt am Eingang ibt es nur etwa 20 Parkplätze und ganz wenige Parkmöglichkeiten an der Straße, aber wir haben wieder einmal Glück und finden einen Parkplatz. Sonst hätten wir zu einem großen Parkplatz zurückfahren und mit einem Busshuttle fahren müssen.


Wir kaufen uns ein Ticket für eine Bootsrundfahrt, die etwa 30 Minuten dauert. In der Zwischenzeit haben wir 22 Grad - den für Holland typischen Wind haben wir allerdings auch dabei. Aber unsere Jacken haben wir mit und so frieren wir auch nicht im Wind, wenn wir mit dem Elektroboot an den Windmühlen vorbeifahren.


Der Himmel über uns ist blau von wenigen Schleier Wolken durchzogen. Die Wildgänse am Ufer rufen uns ihr Hallo zu und die langen Gräser wiegen sich im Wind. Einige der Mühlen sind in Betrieb und drehen sich noch. Man könnte auch einige Mühlen besichtigen, aber das machen wir heute nicht. Ich spüre, dass Wolfgang uns heute noch nach Hause bringen möchte.

Auf dem Weg zurück zum Auto sehen wir einen Verkaufsanhänger eines Käsehändlers. Du kannst Dir vorstellen, wir sind einmal mehr Glückskinder. Wir steigen zum Verkäufer in den engen Wagen, probieren uns durch die Käsesorten und kaufen drei unterschiedliche Sorten.



Dann schwingen wir uns wieder ins Auto - naja beschwingt ist wohl doch anders. Die zwei intensiven Tage in Paris haben uns kreuzlahm werden lassen.


Auf dem Weg zur Autobahn fahren wir durch wunderschöne kleine Orte, sehen die hübschen holländischem Häuser, die sehr häufig direkt an Gewässern liegen. In den Vorgärten blühen die Tulpen, die Osterglocken sind schon verblüht. Vor vielen Häusern stehen Spalierbäume, die neben ihrem Stamm nur jeweils einen Ast nach links und rechts strecken, je nachdem wir groß sie sind gibt es drei Äste in der Höhe nach links und drei nach rechts, die dann jeweils die Äste vom nebenstehendem Baum treffen.


Die großen Fenster erlauben einen Blick nach innen, denn auch hier haben viele Familien keine Gardinen. Das ist auch typisch für Holland. Genauso typisch, wie die dunkelgrünen, dunkelroten oder schwarzen Türen und Fensterrahmen, die oftmals Fensterläden haben. Die meisten Häuser sind geklinkert, mit hellen aber auch mit roten oder rotbraunen Ziegelsteinen. Ich mag die Landschaft und die kleinen Ortschaften in Holland.


Die Wiesen sind saftig grün und von kleinen Kanälen durchzogen. Am Straßenrand blühen einige verstreute Rapspflanzen und leuchten mit ihren gelben, wippenden Blüten vor dem Blauen Himmel. Zwischendrin stehen Wildpflanzen mit weißen Blüten, die wie Schaumkronen aussehen. Auf den Wiesen weiden Schafe und hellbraune Kühe. Sie haben genau die Farbe wie mein Kaffee Mit Milch.


Mit einem weiteren Tankstopp in Holland und einer kleinen Pause in Deutschland setzen wir unseren Weg nach Hause fort. Zwischendurch stärken uns mit leckerem Gebäck aus Frankreich.

Unser Navi kündigt unsere Ankunft gegen 23 Uhr an. Die Straßen sind schon recht leer und es lässt sich gut fahren.


Was habe ich doch für ein Glück, ich habe den besten Mann und den besten Fahrer der Welt, ich kann schreiben, oder lesen oder schlafen, und Wolfgang fährt uns sicher durch Europa!


Nebenbei versorge ich uns mit Getränken Süßigkeiten oder herzhaften Kleinigkeiten.

Für heute habe ich genug geschrieben und wünsche langsam gute Nacht!

Gegen 22.45 Uhr kommen wir wieder zuhause an, und freuen uns sehr darauf, in unsere Betten zu fallen.




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