• von Anke

Warst du schon einmal in….FRIEDRICHSTADT


Friedrichstadt – die Holländerstadt seit 1621.

So wirbt die kleine Stadt für sich - und das mit Recht.


Es ist ein kühler Frühlingssamstag und die Aussicht auf einen sonnig-warmen Sonntag in diesem Corona Frühling 2021 treibt uns an, mit unserem Wohnmobil auf eine Wochenend-Tour nach Schleswig-Holstein zu gehen.


Einige Landkreise Schleswig Holsteins haben sich als Modellregion eintragen lassen und tragen so zu einer neuen Reisefreiheit in Schleswig Holstein bei. Mit klar geregelten Abläufen haben hier Geschäfte, Restaurants und Cafés aber auch Kunsthandwerker und Museen wieder geöffnet.


Hätte mein Mann mir vor der Fahrt mit unserem Wohnmobil „Pippi" die Augen verbunden, ich hätte sofort nach der Ankunft an Klein-Amsterdam gedacht.


An der schleswig-holsteinischen Westküste, im Landkreis Nordfriesland liegen direkt an den Flüssen Treene und Eider, die künstlich angelegten Inseln auf denen Friedrichstadt gegründet wurde.


Vor ziemlich genau 400 Jahren gründete Herzog Friedrich III im September 1621 die Stadt und wollte eine Handelsmetropole schaffen. Dazu warb er Bürger bei den niederländischen Remonstranten an, denn die Glaubensgemeinschaft war in den Niederlanden verboten. In Friedrichstadt sicherte er ihnen nicht nur Religionsfreiheit zu, sondern erließ auch für 20 Jahre Steuern und Abgaben. Fünf weitere Religionsgemeinschaften siedelten sich damals zeitgleich in Friedrichstadt an, wie uns die überaus engagierte Museumsmitarbeiterin später in einer kleinen Einführung erzählte.


Schnurgerade Straßen im alten innerstädtischen Viertel und künstliche Kanäle, die Grachten, kreuzen sich rechtwinklig und die Bauart nach niederländischen Vorbild ist hierbei klar zu erkennen. Viele Häuser verfügen noch heute über historische Treppengiebel und wurden im Stil der holländischen Renaissance erbaut. Die ganze Stadt ist ein hochrangiges Kulturdenkmal.



Wir parken mit unserem Wohnmobil auf dem Parkplatz am Edeka Markt Vester, auf dem es keinerlei Park-Einschränkungen gibt.


Im Gegenteil, wir konnten in der App ‘Park for night‘ lesen, dass der Edeka Kaufmann selbst Camper ist und seinen Parkplatz gern für andere Camper zur Verfügung stellt.




Von hier aus erreichen wir in nur wenigen Minuten den kopfsteingepflasterten Marktplatz mit der geöffneten Tourist Information. Mit einem Stadtplan und einem kostenpflichtigen Flyer für einen Euro verlassen wir den freundlichen Mitarbeiter, der sich sichtbar über Touristen freut.




In der übersichtlichen Broschüre wird ein Rundgang durch die Holländerstadt mit ausführlichen und informativen Details ergänzt. Einen Euro für die umfangreiche Informationen geben wir gerne, gerade in diesen Zeiten, in denen die Touristen so lange ausgeblieben sind.


Wir beginnen unter blauem Himmel mit dicken weißen Wolken den Stadtbummel. Noch ist es leer, noch sind nicht viele Touristen hier.




Und so bestaunen wir erst einmal den hölzernen Wasserbrunnen, der direkt auf dem Marktplatz steht. Das Pumpenhäuschen hat die Stadt 1879 als Geschenk des Architekten Heinrich Rohardt erhalten. Auf den Giebelseiten des hölzernen Wahrzeichens befinden sich plattdeutsche Verse von Klaus Groth, dem norddeutschen Dichter. Dicke Eisenstangen begrenzen den Platz, auf dem auf den Pferdemarkt in früheren Zeiten die Pferde angebunden wurden. Gleich daneben befindet sich der grüne Markt. Hier blühen auf dem frischen grünen Gras die orange-farbenen Tulpen und weißen Osterglocken unter den holländischen Linden.

Stattliche Giebelhäuser mit Treppengiebeln aus der Gründungszeit der Stadt, das Rathaus und Bürgerhäuser begrenzen den Marktplatz.


Sie beherbergen nicht nur das Rathauscafé, ein italienisches Eiscafé, eine Poffertjes und Frites Stube auch die Ratsapotheke, ein Teegeschäft wie eine Bäckerei und ein Hotel. Ein überaus interessanter Antikladen lädt neben dem Rathaus zum Stöbern ein.


Ladysonnenschein‘s Tipp:

Ambiente, Am Markt 13 www.ambiente-freidrichstadt.de




Später erfahren wir im Museum auch den Grund, warum keine Kirche am Marktplatz steht. Denn den Remonstranten war es wichtig, dass keine Glaubensgemeinschaft in den Mittelpunkt gestellt wurde oder Dominanz ausstrahlen konnte.



Was wir zum Aufenthalt in Restaurants oder für die Übernachtung auf einem Camping- oder Stellplatz benötigen, ist ein negatives Testergebnis eines Corona Schnelltests oder einen kompletten Impfschutz. Da wir erst eine Impfung haben, kümmern wir uns nun als erstes um einen Schnelltest. Diesen können wir ohne Umstände und ohne Wartezeit nach dem Ausfüllen der Kontaktdaten im historischen Paludanushaus durchführen lassen, das nur 2 Minuten von der Tourist Info entfernt liegt.


Durch die opulente grün-weiße Tür im Rokokostil betreten wir das schneeweiße Eckgebäude in der Prinzenstrasse. 1637 wurde das Gebäude für den Händler Godefridus Paludanus errichtet.


Nachdem 1840 die zwei Giebel abgebrochen waren, wurden diese durch einen stattlichen Treppengiebel ersetzt. Verwundert schauen wir auf die Hausmarke und sehen Weinkübel und Trauben.



Du fragst Dich, was eine Hausmarke ist? Es handelt sich hierbei um oftmals farbige Reliefs, die über der Eingangstür im Mauerwerk verbaut einen Hinweis auf den Erbauer des Hauses oder die Bewohner gaben. Und Paludanus soll als Weinhändler tätig gewesen sein, was dann auch Trauben und Weinkübel erklärt. Heute ist das Haus in der Prinzenstrasse das Pastorat der dänischen Minderheit.


Durch die Fußgängerstraße schlendern wir weiter zum Fürstenburggraben, der die historische Innenstadt von der Bundesstraße trennt. Die Menschen sind fröhlich, halten Abstand und die Geschäfte haben pfiffige Ideen, um die Höchstzahl der Besucher zu organisieren. So hat das Schuhgeschäft fünf Schuhlöffel an der Tür und wenn dort keiner mehr hängt, darf eben auch niemand mehr in den Laden.


Außerdem ist in diesem Schuhgeschäft ein wunderbarer alter Kachelofen zu sehen.



Aus den Cafés duftet es nach Poffertjes, Crêpes oder Fischbrötchen. Die Stühle auf der Terrasse des Fischrestaurants sind besetzt und wir freuen uns über die Schilder an den Türen der Geschäfte, die uns freundlich einladen hineinzugehen oder darauf hinweisen, dass wieder geöffnet ist.

Ein polnischer Glaskünstler fertigt wunderschön schimmernde Glasfische, die auf Treib-


holz zu kleinen Fischschwärmen arrangiert sind. Die einzigartigen Glasvögel in leuchtenden Farben thronen auf filigranen Stäben und glänzen mit dem Sonnenlicht um die Wette.

Ladysonnenschein‘s Tipp:

Glass 0HHo: Mariusz Jermakowicz Prinzenstraße 14 www.etsy.com/de/shop/GlasoHHo




Ach, was tut das gut, nach vielen Monaten ohne Kontakt und geöffnete Geschäfte wieder Leben in den Straßen zu sehen. Uns reicht das Gucken, wir müssen nichts kaufen, um glücklich zu sein.


Wir bummeln nicht nur die Hauptstraße entlang, sondern schlendern auch durch die Nebenstraßen. Hier treffen wir auf das Schild einer Kunsthandwerkerin. Wir betreten ihr herrschaftliches Haus aus dem Jahr 1840, das bis 2014 in Familienbesitz war, wie wir auf der Hinweistafel am Haus lesen konnten.



Sehr schnell sind wir in ein Gespräch mit der Töpferin vertieft und sie erklärt und zeigt uns ganz aufgeschlossen ihren Arbeitsplatz und all ihre wunderschönen Keramikgefäße, wie Kannen, Teller und Becher. Allen gemein ist eine Türkis blaue Glasur, die jeweils einen Teil ihrer getöpferten Unikate ziert. Diese Glasur hat sie bereits vor 30 Jahren selbst gemischt und sie ist ihr Markenzeichen. Genauso wie auch ihre türkisblaue Brille und das T-Shirt in Türkis.

Wusstest du, dass Töpferin oder Keramiker ein Lehrberuf ist?

Mir war das gar nicht bewusst.


Aber nachdem ich diese Kunstwerke gesehen habe, bin ich überzeugt davon, dass dies nur mit einer guten Ausbildung möglich ist.



Die Künstlerin Maria Ziaja hat uns aber auch ganz mit viel Gefühl die Geschichte erzählt, wie sie zu diesem Haus gekommen ist. In der Nähe von Bonn wohnend hat ihre Mutter 2014 den Wunsch geäußert, Urlaub im Norden zu machen.



Nachdem die Entscheidung für Friedrichstadt getroffen war, hat sie aus reiner Neugier nach Häusern geschaut, die zum Verkauf standen. Und ihr jetziges Haus stand bereits seit 10 Jahren leer, nachdem der verwitwete Besitzer es verlassen musste. Der Anwalt seiner Familie hatte den Kindern empfohlen eine der vielen Immobilien zu verkaufen. Und so wurde das gesamte Haus mit Inventar und Möbeln verkauft.


Einige dieser schönen antiken Möbelstücke wie Schränke, Tische und Kommoden konnten wir im Verkaufs- und Ausstellungsraum bewundern. Wir freuen uns mit der sympathischen Keramikkünstlerin über ihr großes Glück.


Ladysonnenschein‘s Tipp:

Keramikwerkstatt Maria Ziaja www.tonalto.de


Kurz darauf befinden wir uns wieder am Markt.

An den historischen Häusern suchen wir die Hausmarken und finden den Sternenhimmel am Edamhaus, eine Windmühle am Pub und Schwäne an der Kaffeerösterei.

In der ganzen Stadt findest du die Hausmarken. Es lohnt sich den Blick über die Türen gleiten zu lassen.


Dieser kleine Engel hat mir besonders gut gefallen.



Über die steinerne Brücke, an deren Eisengeländer im Sommer wieder blühende Blumenkästen hängen werden, passieren wir den Mittelburggraben und stehen direkt vor dem Restaurant Holländische Stube. Für den Bau des „Neberhaus“ wurden seinerzeit extrakleine Backsteine aus den Niederlanden herbei geschafft, die „Moppen“. Das Gebäude ist ein Muserbeispiel Holländischer Wohnkunst und die Innenräume aus den Jahren 1621 und 1630 sehr gut erhalten bzw. restauriert.


Auf der Terrasse ist noch ein Tisch unbesetzt und die Mitarbeiterin gestattet uns, dort Platz zu nehmen. Vorbei sind die Zeiten, in denen wir solche Entscheidungen selbst treffen konnten, doch wir sind sicher, dass es wieder eine normale Zeit nach Corona geben wird.


Das Einchecken über die Luca App auf dem Smartphone ist problemlos möglich.


Ausgecheckt wird man hier automatisch, wenn man sich aus dem „Dunstkreis“ des Restaurants entfernt.



Die Sonne versteckt sich immer mal wieder hinter den Wolken doch wir freuen uns an dem schönen Blick über die Gracht, die den Namen Mittelburggraben trägt, auf die Giebelhäuser am Marktplatz. Mit Freude greift Wolfgang zum alkoholfreien Weizenbier und ich zur Weinschorle. Prosit auf ein kleines bisschen Normalität! Dann lassen wir uns einen knusprig leckeren Flammkuchen schmecken, der traditionell mit Frischkäse, Zwiebeln und Schinkenwürfeln belegt ist.


Ladysonnenschein‘s Tipp:

Holländische Stube www.hollaendischestube.de



Nach einem kleinen Spaziergang erreichen wir das Museum, das sich im Gebäude der alten Münze befindet. Der alte Speicher gilt als eines der schönsten Häuser aus dem Jahr 1626. Zusammen mit der Mennonitenkirche bildet sie ein gemeinsames Ensemble, so dass man vom Museum aus die Empore der Kirche betreten kann und einen Blick in das schlichte Kirchenschiff werfen kann.


Nach Monaten der Corona Schließung ist das Museum heute den ersten Tag wieder geöffnet. Ich glaube, dass die Mitarbeiterin die Besucher wirklich vermisst hat, denn mit viel Freude und Eifer hat sie uns und einem weiteren Paar einen kleinen kurzweiligen Vortrag über die Geschichte Friedrichsstadt gehalten.


Ach, was haben wir das vermisst. Es ist so viel schöner, den Worten und Emotionen dabei zuzuhören, als nur ein paar Worte in einer Broschüre zu lesen. Frag einfach mal nach, wenn Du das Museum besuchst.


Ladysonnenschein‘s Tipp: Museum Friedrichstadt Museum Alte Münze Friedrichstadt


Doch nun wird es Zeit für einen Kaffee, den wir in unserem gemütlichen Wohnmobil trinken. Dazu gibt es ein Stück Schokoladenpuffer von zuhause.

Ladysonnenschein‘s Tipp:

Als Wohnmobilfahrer kannst Du nicht nur die lokalen Spezialitäten einer Region genießen, sondern auch deine eigenen Leckereien.


Ein weiterer Spaziergang durch die Gassen rundet den schönen Tag ab, bis es am frühen Abend erst nieselt und am Abend dann kräftig regnet.

Die Wettervorhersage hat für Sonntag weit über 20 Grad angesagt, ob das wohl wirklich so sei wird?

Nach einem gemütlichen Abend und einer ruhigen Nacht werden wir es erfahren.


Sonntag 9. Mai 2021


Muttertag – ein gute Anlass an die eigene Mutter und die Kinder zu denken, wenn man den Tag nicht miteinander verbringt.


Mit einem Frühstück und leckeren Brötchen der Bäckerei Dallmeyers, die im Edeka Markt zu finden ist, starten wir in ein schönes Sonntagsfrühstück. Mit frisch aufgebrühtem Kaffee, herzhaftem Rührei und knusprigen Brötchen genießen wir einen strahlenden Frühlingsmorgen mit einem wolkenlosen blauen Himmel. Nach dem Dauerregen in der Nacht haben wir das so nicht erwartet.


Wir verlassen uns noch nicht ganz auf die Wettervorhersage, denn es sind erst 13 Grad. Und so ziehen wir unsere Winterjacken über, denn wir wollen heute Vormittag gern eine Grachtenfahrt machen, die auch über die Treene führt


Für den Weg zum Anleger der Fahrgastschifffahrt Schröder benötigen wir nur ein paar Minuten. Das Einchecken ist hier über die Luca App möglich, aber auch für Besucher ohne Smartphone ist es möglich an Bord zu gehen.


Hierfür werden die Personaldaten einfach handschriftlich erfasst und für vier Wochen gespeichert.


Mit uns hat sich heute Vormittag erst ein Elternpaar mit 2 Kindern im Grund-schulalter für die um 12 Uhr startende Grachtenfahrt angemeldet. Und da wir alle bereits anwesend sind, bietet die freundliche Angestellte uns an, die Fahrt schon um 11 Uhr zu beginnen.


So haben wir nur eine Wartezeit von 20 Minuten, bis wir in See stechen.

Ein Glück für uns, denn nur einem eine Coronatest-Ergebnis, das nicht älter ist als 24 Stunden ist, ist die Rundfahrt gestattet.


Gerade noch genug Zeit für Kai den Käpt’n, das Cabrioboot „Klein Venedig“ startklar zu machen. Frisch weiß gestrichen, blitzsauber und mit Sitzpolstern ausgestattet wartet sie auf ihren Einsatz – erst einen Tag vorher wurden die Schiffe aus dem Corona-Winterschlaf geweckt.





Mit der gelungenen Mischung aus witzigen Sprüchen und informativen Fakten über die Geschichte der Stadt vergeht die etwa einstündige Fahrt durch die Friedrichstädter Wasserstraßen wie im Fluge.

Was hat Kai der Käpt’n bloß die letzten Monate ohne seine Fahrgäste gemacht? Seine Freude an der Arbeit ist einfach erfrischend.


Dass dazu die ganze Zeit die Sonne schien und es in der Zwischenzeit 24 Grad warm ist, machte die Fahrt für uns zu einem wirklich großen Vergnügen.




Ladysonnenschein‘s Tipp:

Friedrichstädter Grachten- und Treeneschifffahrt 0049-4881- 7365

Bootsverleih von Tretbooten, Motorbooten und Elektro-Booten


Im Anschluss an die schöne und erholsame Rundfahrt schlenderten wir zurück auf dem Marktplatz um uns dort aus der umfangreichen Auswahl des Eiscafés Pinocchio etwas Gutes zu gönnen. Sei sicher, hier findet jeder seine Lieblingssorte, denn die Auswahl ist groß!


Im Sonnenschein sind wir dann noch all die Straßen abgegangen, die wir gestern noch nicht gesehen hatten.


Und so haben wir dann auch noch die weiteren schönen und geschichtsträchtigen Gebäude entdeckt.







So beispielsweise die Remonstranten Kirche, die die erste Kirche der Glaubensbruderschaft überhaupt war und als einzige ihrer Art außerhalb der Niederlande zu finden ist.


Noch heute reist ein niederländischer Pastor einmal monatlich nach Friedrichstadt, um für die Gemeinde von rund 90 Mitgliedern Gottesdienste zu halten.





Die katholische Kirche St. Knud ohne Glockenturm strahlt im Inneren in weiß-goldenen Farbtönen eine schlichte Schönheit aus. Sie wurde 1625 gegründet und ist daher die älteste katholische Kirchengemeinde in Schleswig-Holstein.

Die älteste Kirche ist sie ebenfalls, denn sie wurde 1854 erbaut.


Bereits 1675 siedelten auch jüdische Bürger in Friedrichstadt. Zu dem Zeitpunkt gehörten 400 Menschen zur jüdischen Gemeinde. Im Laufe der Reichsprogramnacht wurde auch dieses Gotteshaus ein Opfer der Flammen. Nach der Nutzung als Wohnhaus wurde das Gebäude 2003 als Kulturzentrum eröffnet.


Wer hätte das gedacht:

Zur Blütezeit Friedrichstadts siedelten 15 Glaubensgemeinschaften in dem kleinen Ort, der niemals mehr als 2500 Einwohner hatte.


Während der Vormittag von Wärme und Sonnenschein geprägt war, zieht sich der Himmel im Laufe des Tages weiter zu. Wir essen in unserem Wohnmobil eine leckere Lauch-Käse-Suppe, die einfach perfekt ist, für eine schnelles Mittagessen.






Ladysonnenschein‘s Tipp:

Rezept für die Hack-Lauchsuppe für unterwegs zum Download.



Bevor wir uns auf den Weg nach Hause machen, ziehen wir eine kurze Bilanz:

In Friedrichstadt geht es geruhsam zu, wir fühlen uns entschleunigt. Sobald unter den Füßen das Kopfsteinpflaster zu spüren ist, fühlten wir uns in eine andere Zeit zurückversetzt. Daran ändern auch die E-Bikes oder chromblitzenden Motorräder am Marktplatz nichts.


Nach nur etwa 160 Kilometern von zuhause entfernt, fühlt sich Schleswig-Holstein so an, wie die Niederlande.


Ein schönes Gefühl und ein perfektes Ziel diesmal für ein Wochenende… und bestimmt auch für einen längeren Aufenthalt sehr gut geeignet.





Noch ein letzter Tipp zum anschauen:

NDR Nordtour von 2019 - Friedrichstadt

https://youtu.be/it_5V0ZqB1s


Kennst Du Friedrichstadt? Hast Du auch einen guten Tipp für einen Besuch.

Ich freu mich auf deinen Tipp!


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